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Heldensuche | Die Geschichte des Soldaten, der nicht töten wollte
23.01.2012
Lesung und Disikussion
Beginn: 18:30 Uhr
Ort: Beletage des Palais Eschenbach (ÖGV)
Der ÖGV, das Institut für den Donauraum und Mitteleuropa – IDM
und der Paul Zsolnay-Verlag laden sehr herzlich ein zur Lesung und anschließenden Diskussion
mit Michael Martens, Korrespondent der FAZ für Südosteuropa und die Türkei,
und Erhard Busek, Vorsitzender des IDM
Zum Buch:
Mitten im Zweiten Weltkrieg weigert sich ein deutscher Soldat, Partisanen zu erschießen, und wird daraufhin selbst erschossen. Ein einmaliges Ereignis? Smederevska Palanka, südlich von Belgrad, 1941: 16 von der Wehrmacht gefangene Partisanen warten auf ihre Erschießung. Schon haben die Deutschen angelegt, da wirft ein Soldat sein Gewehr fort und sagt: »Ich schieße nicht! Diese Männer sind unschuldig!« Der Offizier traut seinen Ohren nicht. Er entscheidet sofort: Der Soldat muss sich zu den Partisanen stellen und wird mit ihnen erschossen. Doch es gibt Augenzeugen, und nach dem Krieg wird der deutsche Befehlsverweigerer Josef Schulz in Jugoslawien zum Volkshelden. Man errichtet ihm Denkmäler, widmet ihm Filme, seine Tat wird zum Schulstoff. Warum aber weiß man in seiner Heimat nichts von diesem in der Chronik des Zweiten Weltkriegs einmaligen Ereignis? Michael Martens begibt sich auf Spurensuche und findet sich in einer historischen Detektivgeschichte wieder, die ihn durch halb Europa, nach Wien, Berlin, Brüssel und bis in die Gegenwart führt. Es stellt sich heraus, dass der Vorfall keineswegs unbekannt ist, einige der Beteiligten sogar noch am Leben sind …





